'BE INSPIRED'
Die Beantwortung einer der letzten ungeklärten Fragen dürfte auch für manchen BLOGGER nicht uninteressant sein, geht es doch darum, das Geheimnis der 'Inspiration' zu lösen..
Woher sie also nehmen, wenn nicht stehlen, lautet die Frage, wobei gut 'gestohlen' schon die halbe Miete sein kann...
Von Schiller ist überliefert, dass der 'Duft' von Pferdeäpfeln eine äusserst anregende Wirkung auf ihn ausgeübt habe...folgerichtig bewahrte er in seiner Schreibkomode Pferdedung auf, den er sich im nahe liegenden Marstall stets frisch besorgt haben soll.
So sind sie halt, die deutschen Stürmer und Dränger:
Ihrem 'Pegasus' verlieh Stallgeruch Flügel...
Trotzdem ist mit diesem Geruch die Frage nach der Inspiration noch keineswegs abschließend beantwortet, auch wenn man bei einer logischen Weiterentwicklung des Gedankens sogar hochgestapelte Benzinkanister unter den Stehpulten der Moderne wittern könnte.
Von der grünen Blüte des Absinths als Kraftquell der Inspiration ganz zu schweigen...
Nun habe ich heute erfahren, wie die Inspiration bei einem Dichter funktioniert hat, den ich über alle Maßen hochschätze und bewundere:
Es geht um Joachim Ringelnatz...
Von ihm ist verbürgt und überliefert, dass er sich im Hause seines Verlegers, manchmal mehrmals täglich, folgender Prozedur unterzog, um der Inspiration teilhaftig zu werden:
Er ließ sich zunächst vollständig in einen schweren Orientläufer einwickeln, um sich dann von einigen Männern mit einem kräftigen Ruck wieder 'ent-wickeln' zu lassen...
Diese 'Ent-wicklung' habe Ringelnatz stets zuverlässig zu einer augenblicklichen Inspiration geführt, die er noch im selben Moment des 'Entrolltwerdens' in ein Gedicht zu kleiden Verstand genug hatte:
Die nahen Fernen
In der Stratosphäre,
Links vom Eingang, führt ein Gang
(Wenn er nicht verschüttet wäre)
Sieben Kilometer lang
Bis ins Ungefähre.
Dort erkennt man weit und breit
Nichts. Denn dort herrscht Dunkelheit.
Wenn man da die Augen schließt
Und sich langsam selbst erschießt,
Dann erinnert man sich gern
An den deutschen Abendstern.
Wenn sie also mal wieder fehlen sollte, die Inspiration...
Jetzt wissen Sie, was zu tun ist!
Woher sie also nehmen, wenn nicht stehlen, lautet die Frage, wobei gut 'gestohlen' schon die halbe Miete sein kann...
Von Schiller ist überliefert, dass der 'Duft' von Pferdeäpfeln eine äusserst anregende Wirkung auf ihn ausgeübt habe...folgerichtig bewahrte er in seiner Schreibkomode Pferdedung auf, den er sich im nahe liegenden Marstall stets frisch besorgt haben soll.
So sind sie halt, die deutschen Stürmer und Dränger:
Ihrem 'Pegasus' verlieh Stallgeruch Flügel...
Trotzdem ist mit diesem Geruch die Frage nach der Inspiration noch keineswegs abschließend beantwortet, auch wenn man bei einer logischen Weiterentwicklung des Gedankens sogar hochgestapelte Benzinkanister unter den Stehpulten der Moderne wittern könnte.
Von der grünen Blüte des Absinths als Kraftquell der Inspiration ganz zu schweigen...
Nun habe ich heute erfahren, wie die Inspiration bei einem Dichter funktioniert hat, den ich über alle Maßen hochschätze und bewundere:
Es geht um Joachim Ringelnatz...
Von ihm ist verbürgt und überliefert, dass er sich im Hause seines Verlegers, manchmal mehrmals täglich, folgender Prozedur unterzog, um der Inspiration teilhaftig zu werden:
Er ließ sich zunächst vollständig in einen schweren Orientläufer einwickeln, um sich dann von einigen Männern mit einem kräftigen Ruck wieder 'ent-wickeln' zu lassen...
Diese 'Ent-wicklung' habe Ringelnatz stets zuverlässig zu einer augenblicklichen Inspiration geführt, die er noch im selben Moment des 'Entrolltwerdens' in ein Gedicht zu kleiden Verstand genug hatte:
Die nahen Fernen
In der Stratosphäre,
Links vom Eingang, führt ein Gang
(Wenn er nicht verschüttet wäre)
Sieben Kilometer lang
Bis ins Ungefähre.
Dort erkennt man weit und breit
Nichts. Denn dort herrscht Dunkelheit.
Wenn man da die Augen schließt
Und sich langsam selbst erschießt,
Dann erinnert man sich gern
An den deutschen Abendstern.
Wenn sie also mal wieder fehlen sollte, die Inspiration...
Jetzt wissen Sie, was zu tun ist!
walhalladada - 25. Nov, 19:05
ConAlma - 25. Nov, 21:58
To go for inspiration - ich brauche keinen Läufer, schon gar keinen orientalen, meine Beine aber wohl: wenn ich gar nicht mehr weiter weiß, hilft nur Gehen in gestrecktem Tempo. Da hab ich auch die jahreszeitlichen Waldranddüfte dabei.
walhalladada - 25. Nov, 22:05
Gehen...
ist sowieso die vornehmste Art der Fortbewegung und -so geht es mir auch - gut für den Kopf...
Ein ordentlicher Spaziergang hat läuternde Wirkung, wobei ich aus naheliegenden Gründen nicht das Wald-, sondern das Flussufer bevorzuge...
Ein ordentlicher Spaziergang hat läuternde Wirkung, wobei ich aus naheliegenden Gründen nicht das Wald-, sondern das Flussufer bevorzuge...



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