THE WINNER IS...
DIE PRAXIS GRATULIERT FRAU ANOUSCH! notcelebrity.co.uk
Der Vorsitzende der Jury, Herr W. lief mir eben in einem völlig derangierten Zustand über den Weg... Er sei froh, die seit Mitternacht tagende Siegerfindungsklausur endlich hinter sich gebracht zu haben, stöhnte er... Man habe sich nach zähem Ringen und sechs Kampfabstimmungen schließlich einvernehmlich auf das 'S' einigen können, zischte er in mein erwartungsvoll fragendes Gesicht, nicht ohne darauf einige Speicheltröpfchen zu hinterlassen.
"Die Entscheidung ist gefallen", wiederholte er mit solch einem Nachdruck, dass mir die naheliegende Frage nach einer ausführlichen Begründung im Halse stecken blieb...
Mit einer ungestümen Bewegung seines Armes zeichnete er -schon im Weitergehen begriffen - ein schwungvolles 'S' in die Luft, mir zurufend: "Das 'S', das hat was, vor allem im 'Trigraphen'...es klingt so verheißungsvoll wie beruhigend... 'Schienenersatzverkehr', was für ein Wort!
Es fügt sich zu einer Komposition, die einfach mehr ist als die Summe ihrer Bestandteile..., mehr im Sinne eines semantischen 'Fluidums', wenn Sie verstehen, was ich meine..."
Mein fragender Gesichtsausdruck mag Herrn W. dann doch gedauert haben, denn er kehrte die wenigen Schritte zu mir zurück, wühlte in seiner bücherschweren Tasche und drückte mir schließlich einen Text in die Hand..."Lesen Sie!" rief er so laut, dass die Umstehenden sich erstaunt nach uns umdrehten, "lesen Sie und alle weiteren Fragen werden ins Stocken geraten wie erkaltende Bratensauce..."
"In nördlichen Ländern ist die Oberfläche des Benehmens und der Erscheinung gleichmäßig gepflegter, die Rillen und Runzeln, welche die Stände trennen, liegen für den Fremden aus dem Süden nicht sogleich zutage, und wenn dazu die Sprache noch nicht oder erst mangelhaft beherrscht wird, so fehlen auch die Orientierungsmarken des Bildungsmäßigen, das ja sonst, wenn auch kaum greifbar, doch ein international ergossenes Fluidum darstellt, nicht unverwandt der Bratensauce in den Speisewagen der großen Express-Züge, die vorlängst zwischen Biarritz und Paris, Bregenz und Wien, Mandschuria und Wladiwostok verdächtige Analogien zeigte, so daß man auf die unsinnige Vorstellung verfallen konnte, sie werde in Röhrensystemen entlang der Schienen geleitet."
(H. v. Doderer: 'Die Strudlhofstiege')
Schein bedankt sich jedenfalls auf seine Art bei allen, die sich daran beteiligt haben, die 'Bratensauce' nicht erkalten zu lassen! Aber es ist, so wie es ist, wie im richtigen Leben:
The winner takes it all!
Ich bitte nun Frau Anousch auf das Siegertreppchen und darum, den folgenden musikalischen 'Ratschlag' stets zu beherzigen...!
walhalladada - 12. Nov, 22:27
16 Kommentare - Kommentar verfassen - 423 Klicks - 0 Trackbacks
Anousch O. - 12. Nov, 23:32
Sehr geehrte Damen und Herren,
hochverehrte Jury, lieber Dr. Schein,
bevor ich Ihnen allen meinen innigen Dank ausspreche, muss ich doch zunächst meiner Betroffenheit Ausdruck verleihen. Betroffenheit darüber, dass Doderer meiner ansonsten stark ausgeprägten Rationalität ein Schnippchen geschlagen hat.
Denn dass von der Dodererschen heuristischen Erstrangigkeit des Primats des Sexuellen über das Erklimmen der Strudlhofstiege, hin zu Fluidum und Schienen(ersatzverkehr) eine Spur führt, die nur über die chora als negative Spendung des Nicht-Präsentischen (Derrida) überhaupt zu verstehen ist, bleibt ein Rätsel zu lösen.
Um allerdings, lieber Dr. Schein, mit erhobenem und nicht mit schamvoll gesenktem Haupte auf das Siegertreppchen zu steigen, muss ich schlechterdings meine Reflexionsmaschine auf Null stellen, denn Sie, Verehrtester, waren es, der jüngst völlig zu Recht darauf hingewiesen hat, dass Siegertreppchen schmale Angelegenheiten sind.
Doch da der Wettbewerb auch die Jury ehrte, so nehme ich die Ovationen nun mit Freude und leicht geröteten Wangen entgegen.
Nur: Ob sich zwischen Biarritz und Paris, Bregenz und Wien, Mandschuria und Wladiwostok nicht doch ein heiratswürdiger Bahner findet, kann ich an dieser Stelle nicht abschließend versichern.
Ich bedanke mich nicht zuletzt bei der namhaften Konkurrenz. Sie alle waren würdige Kontrahenten.
Und für Fährtenleser hier die Fährten:
>>>
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bevor ich Ihnen allen meinen innigen Dank ausspreche, muss ich doch zunächst meiner Betroffenheit Ausdruck verleihen. Betroffenheit darüber, dass Doderer meiner ansonsten stark ausgeprägten Rationalität ein Schnippchen geschlagen hat.
Denn dass von der Dodererschen heuristischen Erstrangigkeit des Primats des Sexuellen über das Erklimmen der Strudlhofstiege, hin zu Fluidum und Schienen(ersatzverkehr) eine Spur führt, die nur über die chora als negative Spendung des Nicht-Präsentischen (Derrida) überhaupt zu verstehen ist, bleibt ein Rätsel zu lösen.
Um allerdings, lieber Dr. Schein, mit erhobenem und nicht mit schamvoll gesenktem Haupte auf das Siegertreppchen zu steigen, muss ich schlechterdings meine Reflexionsmaschine auf Null stellen, denn Sie, Verehrtester, waren es, der jüngst völlig zu Recht darauf hingewiesen hat, dass Siegertreppchen schmale Angelegenheiten sind.
Doch da der Wettbewerb auch die Jury ehrte, so nehme ich die Ovationen nun mit Freude und leicht geröteten Wangen entgegen.
Nur: Ob sich zwischen Biarritz und Paris, Bregenz und Wien, Mandschuria und Wladiwostok nicht doch ein heiratswürdiger Bahner findet, kann ich an dieser Stelle nicht abschließend versichern.
Ich bedanke mich nicht zuletzt bei der namhaften Konkurrenz. Sie alle waren würdige Kontrahenten.
Und für Fährtenleser hier die Fährten:
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books and more - 12. Nov, 23:54
*vivatrufend, mützenschwenkend*
(welche Eisenbahn-Dienstmannsmütze man sich schnell aus dem Theaterfundus entliehen)
Lorbeer, wem er gebührt, Frau Anousch! Bravo! Möge das Siegertreppchen Ihnen niemals zu schmal werden oder, im Straucheln, die helfende Hand eines kräftigen Schaffners sich bieten!
Lorbeer, wem er gebührt, Frau Anousch! Bravo! Möge das Siegertreppchen Ihnen niemals zu schmal werden oder, im Straucheln, die helfende Hand eines kräftigen Schaffners sich bieten!
Anousch O. - 13. Nov, 00:01
Darauf ein Dankes-Gläschen!
books and more - 13. Nov, 00:09
Prost
auf die Eisenbahn, den Ersatzverkehr und auf seine reizenden Fahrgäste!
walhalladada - 13. Nov, 00:10
Ich freue mich, dass Sie den Sieg davongetragen haben. Je mehr ich darüber nachdenke, desto plausibler erscheint mir die Begründung der Jury. Zur Betroffenheit besteht aber nun gar kein Anlass. Sie tragen die Spuren ja sogar zusammen, und laden zum Verfolgen ein... Was nun die 'chora' als negative Spendung des Nicht-Präsentischen (Derrida) zur Lösung des Rätsels beitragen kann, weiß ich nicht. Aber wo es eine 'chora' gibt, ist die 'skala' nicht all zu weit entfernt...Kann der 'mühsame' Höhenunterschied zwischen beiden nicht auch mittels einer 'Stiege' überbrückt werden? Aber ich bin zu müd zum 'Reflektieren' und die derridadasche Terminologie ist mir nicht so präsent. Lassen Sie sich einfach von diesem Sieg so davontragen, wie Sie ihn davongetragen haben:)
walhalladada - 13. Nov, 00:23
@ books & more
Schön Sie hier zu treffen! Auch Ihnen gilt mein Dank, haben Sie doch immer mit dem Bunsenbrenner Ihrer Kommentare die 'Sauce' bei Temperatur gehalten:-)
steppenhund - 13. Nov, 07:50
Ich gratuliere der Siegerin. Schienenersatzverkehr ist nun wirklich ein phantastisches Wort.
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Es ist auch eines, welches zur Umweltverschmutzung beiträgt. Zweieinhalb Jahre bin ich ohne Auto in die Arbeit gependelt. Nachdem ich mit oder ohne Schienenersatzverkehr in einem Jahr dreimal eine dreiviertel Stunde wartend am Bahnsteig verbracht hatte, ging es an die Anschaffung eines Wagens.
Seither verpeste ich die Wiener Stadtluft mit einer Abgasmenge mehr pro Tag.
Selbstverständlich wird dadurch die Bedeutung des Wortes nicht geschmälert. Ein ähnliches Wort könnte "Holzersatzarchitektur" sein, in analoger Form von "Holzhütte" abgeleitet.
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Es ist auch eines, welches zur Umweltverschmutzung beiträgt. Zweieinhalb Jahre bin ich ohne Auto in die Arbeit gependelt. Nachdem ich mit oder ohne Schienenersatzverkehr in einem Jahr dreimal eine dreiviertel Stunde wartend am Bahnsteig verbracht hatte, ging es an die Anschaffung eines Wagens.
Seither verpeste ich die Wiener Stadtluft mit einer Abgasmenge mehr pro Tag.
Selbstverständlich wird dadurch die Bedeutung des Wortes nicht geschmälert. Ein ähnliches Wort könnte "Holzersatzarchitektur" sein, in analoger Form von "Holzhütte" abgeleitet.
walhalladada - 13. Nov, 09:30
135 Minuten auf zugigen Bahnsteigen verbringen zu müssen, das ist hart und rechtfertigt in jedem Fall jede Anschaffung... Immerhin haben Sie mit Ihrer ´Holzersatzarchitektur´einen Neologismus geschaffen, der Sie als sein Schöpfer bei Google unsterblich werden lässt...
Anousch O. - 13. Nov, 11:54
@steppenhund
Auch Ihnen einen Dank! Das mit dem Auto sehe ich Ihnen nach, schließlich verwalte ich einen großkalibrigen imaginären Fuhrpark (demnächst im blog).
Gregor Keuschnig - 13. Nov, 09:17
Schienenersatzverkehr ist das sehnsüchtig erwartete Wort ab morgen, wenn die teutschen Lokführer (da, wo es noch richtige Führer gibt!) ihre starke Hand erneut beweisen wollen.
Welche Wonne als durchfrorener Fahrgast nach nur rund anderthalbstündigem Warten, der Abmahnung des Arbeitsgebers bereits sicher, auf dieses Wort nebst entsprechender Symbolik auf dem Bus, den man zu Zeiten der olympischen Spiele zu München (die von 1972!) als Innovation feierte, blicken zu dürfen. Die Verheissung wird nur unwesentlich durch die Tatsache getrübt, dass bereits rund einhundert Menschen vor den Türen des Gefährts warten, welches, nach einer kurzen Überschlagsrechnung vermutlich nur rund siebzig Damen und Herren Platz einräumen kann (inklusive der weniger luxuriösen Stehplätze).
Und da öffnet der Held unserer Tage, der pflichtbewusste Busfahrer, bereits die Türe und eine arktische Kälte vermischt mit nicht ganz altem Zigarettenrauch, vom Busdepot gekonnt konserviert, strömt den Wartenden, die flugs zu Drängelnden werden, entgegen. Im Gegensatz zu den um die Plätze kämpfenden Pendlern verlässt der Busfahrer (hoffentlich nur vorübergehend!) den Bus - nicht ohne die Schlüssel mitzunehmen.
Dem Schritt nach handelt es sich bei dem Mann eindeutig um einen Anhänger der Langsamkeit (die Lektüre von Sten Nadonly hätte man ihm nicht zugetraut). 'In der Ruhe liegt die Kraft' scheint er sich zu sagen und stellt sich in eine imponierende Schlange kaufwilliger Brötchenkunden an.
In wohldurchdachter Vorsicht hatte unser Fahrer die Dachfenster (die ausschliesslich von ihm zu betätigen sind) nicht geschlossen, wodurch uns aktuellerweise immer die frischen Regenbrisen anwehten. Belüftung garantiert - was auch notwendig war, da die Fensterscheiben bereits Kondenswasser zeigten.
Nach nur rund fünfzehn Minuten kam der Fahrer mit einer Brötchentüte, die grossen Ehrgeiz zeigte. Glücklicherweise zeigte er diesen nicht mehr, sondern liess sein Schienenersatzverkehrfahrzeug an. Ratternd und stotternd sprang das museale Stück an (ein Mitfahrer wollte es im "Haus der Geschichte" unlängst gesehen haben). Ein Fahrgast nutzte die Gelegenheit, den Busfahrer etwas zu fragen. "Nein", sagte dieser bestimmend und ein bisschen gelangweilt, "ich fahre nicht über Stadtmitte".
Ungläubiges Staunen, hektisches "Ich muss dann raus"... "Können mal bitte hinten aufmachen!" tönte es und knurrend betätigte unser Freund den Knopf. Flugs hatte sich der Bus geleert. Alle hatten nun einen Sitzplatz. Niemand wagte noch zu fragen, ob man die Dachfenster nicht schliessen könnte. Der Bus fuhr ab. Ich kam schätzungsweise zwei Stunden zu spät zur Arbeit.
Schienenersatzverkehr ist schön.
Welche Wonne als durchfrorener Fahrgast nach nur rund anderthalbstündigem Warten, der Abmahnung des Arbeitsgebers bereits sicher, auf dieses Wort nebst entsprechender Symbolik auf dem Bus, den man zu Zeiten der olympischen Spiele zu München (die von 1972!) als Innovation feierte, blicken zu dürfen. Die Verheissung wird nur unwesentlich durch die Tatsache getrübt, dass bereits rund einhundert Menschen vor den Türen des Gefährts warten, welches, nach einer kurzen Überschlagsrechnung vermutlich nur rund siebzig Damen und Herren Platz einräumen kann (inklusive der weniger luxuriösen Stehplätze).
Und da öffnet der Held unserer Tage, der pflichtbewusste Busfahrer, bereits die Türe und eine arktische Kälte vermischt mit nicht ganz altem Zigarettenrauch, vom Busdepot gekonnt konserviert, strömt den Wartenden, die flugs zu Drängelnden werden, entgegen. Im Gegensatz zu den um die Plätze kämpfenden Pendlern verlässt der Busfahrer (hoffentlich nur vorübergehend!) den Bus - nicht ohne die Schlüssel mitzunehmen.
Dem Schritt nach handelt es sich bei dem Mann eindeutig um einen Anhänger der Langsamkeit (die Lektüre von Sten Nadonly hätte man ihm nicht zugetraut). 'In der Ruhe liegt die Kraft' scheint er sich zu sagen und stellt sich in eine imponierende Schlange kaufwilliger Brötchenkunden an.
In wohldurchdachter Vorsicht hatte unser Fahrer die Dachfenster (die ausschliesslich von ihm zu betätigen sind) nicht geschlossen, wodurch uns aktuellerweise immer die frischen Regenbrisen anwehten. Belüftung garantiert - was auch notwendig war, da die Fensterscheiben bereits Kondenswasser zeigten.
Nach nur rund fünfzehn Minuten kam der Fahrer mit einer Brötchentüte, die grossen Ehrgeiz zeigte. Glücklicherweise zeigte er diesen nicht mehr, sondern liess sein Schienenersatzverkehrfahrzeug an. Ratternd und stotternd sprang das museale Stück an (ein Mitfahrer wollte es im "Haus der Geschichte" unlängst gesehen haben). Ein Fahrgast nutzte die Gelegenheit, den Busfahrer etwas zu fragen. "Nein", sagte dieser bestimmend und ein bisschen gelangweilt, "ich fahre nicht über Stadtmitte".
Ungläubiges Staunen, hektisches "Ich muss dann raus"... "Können mal bitte hinten aufmachen!" tönte es und knurrend betätigte unser Freund den Knopf. Flugs hatte sich der Bus geleert. Alle hatten nun einen Sitzplatz. Niemand wagte noch zu fragen, ob man die Dachfenster nicht schliessen könnte. Der Bus fuhr ab. Ich kam schätzungsweise zwei Stunden zu spät zur Arbeit.
Schienenersatzverkehr ist schön.
walhalladada - 13. Nov, 09:46
Lieber Herr Keuschnig, danke für dieses dichte Bild des morgendlichen öffentlichen Berufsverkehrs, der wohl als Ersatzverkehr noch grössere Misslichkeiten bereithält als das Original...Mir fällt da ein Exilgedicht Kurt Schwitters ein, das ich allerdings im Moment nur aus dem Kopf und wahrscheinlich fehlerhaft zitieren kann..
Eisenbahn
Auf kühlen Eisen
will ich verreisen,
Auf einer Bank, die rattern tut.
Schischischischischen.
Der Dampf dazwischen,
Das tut den kranken Nerven gut.
Die Passagiere
Sind Wirbeltiere
Und haben weiter keinen Zweck.
Die meisten scheinen
Das nicht zu meinen,
Doch diese wissen einen Dreck.
Am meisten vorne
Auf dem Balkorne,
Da steht ein Mann, der führen kann.
Ditiktatoren
Sind unverfroren
Und geben meist gewaltig an.
P.S. : Ich bin übrigens Radfahrer...
P.P.S. : Gedicht in die korrekte Fassung gebracht...
Eisenbahn
Auf kühlen Eisen
will ich verreisen,
Auf einer Bank, die rattern tut.
Schischischischischen.
Der Dampf dazwischen,
Das tut den kranken Nerven gut.
Die Passagiere
Sind Wirbeltiere
Und haben weiter keinen Zweck.
Die meisten scheinen
Das nicht zu meinen,
Doch diese wissen einen Dreck.
Am meisten vorne
Auf dem Balkorne,
Da steht ein Mann, der führen kann.
Ditiktatoren
Sind unverfroren
Und geben meist gewaltig an.
P.S. : Ich bin übrigens Radfahrer...
P.P.S. : Gedicht in die korrekte Fassung gebracht...
Anousch O. - 13. Nov, 11:58
@ Herrn Keuschnig
Gut, dass Sie hier auch aus aktuellem Anlass - und wie ich finde, sehr prosaisch - auf die Schattenseiten des SEV hingewiesen haben.
Anousch O. - 13. Nov, 12:04
Auf kühlen Eisen will ich verreisen
Womit Sie, lieber Dr. Schein, ein gebührendes Schlusswort gesprochen haben.
Und doch: Was hier noch von ideellem Wert war, wird andernorts schon wieder gnadenlos vermarktet.>>>
Und doch: Was hier noch von ideellem Wert war, wird andernorts schon wieder gnadenlos vermarktet.>>>
walhalladada - 13. Nov, 21:10
Lustig!
Ja, so geht es mit den meisten Ideen...
Ich könnte wetten, wenn der SEV nicht schon längst praktiziert würde, er könnte jetzt glatt als 'Geschäftsidee' durchstarten...
Ich könnte wetten, wenn der SEV nicht schon längst praktiziert würde, er könnte jetzt glatt als 'Geschäftsidee' durchstarten...
Anousch O. - 13. Nov, 22:16
[Mit einem Tag Abstand gewinnt die Begründung der Jury eine schier schiere Luzidität.]
walhalladada - 13. Nov, 22:25
*lach*
Warten Sie erstmal bis morgen ab...
Dann wird sie noch krud dazu :)
Dann wird sie noch krud dazu :)



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