bevor ich Ihnen allen meinen innigen Dank ausspreche, muss ich doch zunächst meiner Betroffenheit Ausdruck verleihen. Betroffenheit darüber, dass Doderer meiner ansonsten stark ausgeprägten Rationalität ein Schnippchen geschlagen hat.
Denn dass von der Dodererschen heuristischen Erstrangigkeit des Primats des Sexuellen über das Erklimmen der Strudlhofstiege, hin zu Fluidum und Schienen(ersatzverkehr) eine Spur führt, die nur über die chora als negative Spendung des Nicht-Präsentischen (Derrida) überhaupt zu verstehen ist, bleibt ein Rätsel zu lösen.
Um allerdings, lieber Dr. Schein, mit erhobenem und nicht mit schamvoll gesenktem Haupte auf das Siegertreppchen zu steigen, muss ich schlechterdings meine Reflexionsmaschine auf Null stellen, denn Sie, Verehrtester, waren es, der jüngst völlig zu Recht darauf hingewiesen hat, dass Siegertreppchen schmale Angelegenheiten sind.
Doch da der Wettbewerb auch die Jury ehrte, so nehme ich die Ovationen nun mit Freude und leicht geröteten Wangen entgegen.
Nur: Ob sich zwischen Biarritz und Paris, Bregenz und Wien, Mandschuria und Wladiwostok nicht doch ein heiratswürdiger Bahner findet, kann ich an dieser Stelle nicht abschließend versichern.
Ich bedanke mich nicht zuletzt bei der namhaften Konkurrenz. Sie alle waren würdige Kontrahenten.
(welche Eisenbahn-Dienstmannsmütze man sich schnell aus dem Theaterfundus entliehen)
Lorbeer, wem er gebührt, Frau Anousch! Bravo! Möge das Siegertreppchen Ihnen niemals zu schmal werden oder, im Straucheln, die helfende Hand eines kräftigen Schaffners sich bieten!
Ich freue mich, dass Sie den Sieg davongetragen haben. Je mehr ich darüber nachdenke, desto plausibler erscheint mir die Begründung der Jury. Zur Betroffenheit besteht aber nun gar kein Anlass. Sie tragen die Spuren ja sogar zusammen, und laden zum Verfolgen ein... Was nun die 'chora' als negative Spendung des Nicht-Präsentischen (Derrida) zur Lösung des Rätsels beitragen kann, weiß ich nicht. Aber wo es eine 'chora' gibt, ist die 'skala' nicht all zu weit entfernt...Kann der 'mühsame' Höhenunterschied zwischen beiden nicht auch mittels einer 'Stiege' überbrückt werden? Aber ich bin zu müd zum 'Reflektieren' und die derridadasche Terminologie ist mir nicht so präsent. Lassen Sie sich einfach von diesem Sieg so davontragen, wie Sie ihn davongetragen haben:)
Schön Sie hier zu treffen! Auch Ihnen gilt mein Dank, haben Sie doch immer mit dem Bunsenbrenner Ihrer Kommentare die 'Sauce' bei Temperatur gehalten:-)
Sehr geehrte Damen und Herren,
bevor ich Ihnen allen meinen innigen Dank ausspreche, muss ich doch zunächst meiner Betroffenheit Ausdruck verleihen. Betroffenheit darüber, dass Doderer meiner ansonsten stark ausgeprägten Rationalität ein Schnippchen geschlagen hat.
Denn dass von der Dodererschen heuristischen Erstrangigkeit des Primats des Sexuellen über das Erklimmen der Strudlhofstiege, hin zu Fluidum und Schienen(ersatzverkehr) eine Spur führt, die nur über die chora als negative Spendung des Nicht-Präsentischen (Derrida) überhaupt zu verstehen ist, bleibt ein Rätsel zu lösen.
Um allerdings, lieber Dr. Schein, mit erhobenem und nicht mit schamvoll gesenktem Haupte auf das Siegertreppchen zu steigen, muss ich schlechterdings meine Reflexionsmaschine auf Null stellen, denn Sie, Verehrtester, waren es, der jüngst völlig zu Recht darauf hingewiesen hat, dass Siegertreppchen schmale Angelegenheiten sind.
Doch da der Wettbewerb auch die Jury ehrte, so nehme ich die Ovationen nun mit Freude und leicht geröteten Wangen entgegen.
Nur: Ob sich zwischen Biarritz und Paris, Bregenz und Wien, Mandschuria und Wladiwostok nicht doch ein heiratswürdiger Bahner findet, kann ich an dieser Stelle nicht abschließend versichern.
Ich bedanke mich nicht zuletzt bei der namhaften Konkurrenz. Sie alle waren würdige Kontrahenten.
Und für Fährtenleser hier die Fährten:
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*vivatrufend, mützenschwenkend*
Lorbeer, wem er gebührt, Frau Anousch! Bravo! Möge das Siegertreppchen Ihnen niemals zu schmal werden oder, im Straucheln, die helfende Hand eines kräftigen Schaffners sich bieten!
Prost
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