MUNDART
(Aus der Abteilung 'Deutsche Geister...')
Heute: 'Teddy' Adorno - 'Erfinder' einer Art 'negativer Dialektik'

"Der Widerspruch ist das Nichtidentische unter dem Aspekt der Identität; der Primat des Widerspruchsprinzips in der Dialektik mißt das Heterogene am Einheitsdenken...
Widerspruch ist Nichidentität im Banne des Gesetzes, das auch das Nichtidentische affiziert".
Wer möchte da noch ernsthaft widersprechen?

Heute: 'Teddy' Adorno - 'Erfinder' einer Art 'negativer Dialektik'

"Der Widerspruch ist das Nichtidentische unter dem Aspekt der Identität; der Primat des Widerspruchsprinzips in der Dialektik mißt das Heterogene am Einheitsdenken...
Widerspruch ist Nichidentität im Banne des Gesetzes, das auch das Nichtidentische affiziert".
Wer möchte da noch ernsthaft widersprechen?

walhalladada - 24. Nov, 00:37
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nömix - 24. Nov, 08:51
Danke ;)
Höchste Zeit, dass das endlich mal
einer so klar & deutlich ausspricht.
Höchste Zeit, dass das endlich mal
einer so klar & deutlich ausspricht.
walhalladada - 24. Nov, 21:47
Ich erkenne die Ironie in Ihren Worten, lieber Herr Nömix, aber ist es nicht so, dass 'Weisheit' immer in einer Banalität besteht, die zum ersten Mal formuliert wird...?
steppenhund - 24. Nov, 17:30
Ich tatert (österr. für Täte) ja sofort widersprechen, wenn ich es verstünde.
walhalladada - 24. Nov, 22:44
Ich weiß, dass Sie gern 'tatern', aber das nützt ja auch nichts im Sinne einer 'Negativen Dialektik...'
Ich verstehe das, was ich verstehe, etwa so....
Bei Hegel bezeichnet Synthese das Abwägen einer These gegenüber deren Antithese mit dem Ziel der Aufstellung einer neuen These, deren Wahrheitsgehalt dann die beiden Ausgangsthesen übertrifft und ihren gegenseitigen Widerspruch aufhebt. An sich also eine Entwicklung, die - so ist es stets gedeutet worden - den FORTSCHRITT darstellt und sozusagen formalisiert.
Adorno nun räumt mit dieser Positivität auf, indem er die Erfahrung 'Auschwitz' sozusagen als d i e THESE der Moderne identifiziert hat:
"Auschwitz hat das Mißlingen der Kultur unwiderleglich bewiesen. Dass es geschehen konnte inmitten aller Tradition der Philosophie, der Kunst und der aufklärenden Wissenschaften, sagt mehr als nur, dass diese,
der GEIST es nicht vermochte, die Menschen zu ergreifen und zu verändern. In jenen Sparten selber, im emphatischen Ausdruck ihrer Autarkie haust die Unwahrheit. Alle Kultur nach Auschwitz, samt der dringlichen Kritik daran, ist Müll. Indem sie sich restaurierte nachdem, was in ihrer Landschaft ohne Widerstand sich zutrug, ist sie gänzlich zur Ideologie geworden, die sie potentiell war, seitdem sie, in Opposition zur materiellen Existenz, dieser das Licht einzuhauchen sich anmaßte, das die Trennung des Geistes von körperlicher Arbeit ihr vorenthielt. Wer für die Erhaltung der radikal schuldigen und schäbigen Kultur plädiert, macht sich zum Helfershelfer, während, wer der Kultur sich verweigert, unmittelbar die Barbarei befördert, als welche die Kultur sich enthüllte". (Negative Dialektik S.359)
Alle nur denkbaren Antithesen, die den Widerspruch zum Gesagten formulieren wollten, sind insofern gezwungen, Auschwitz mit zu denken! Genau das aber verurteilt die Dialektik zu radikaler Negativität.
Ich verstehe das, was ich verstehe, etwa so....
Bei Hegel bezeichnet Synthese das Abwägen einer These gegenüber deren Antithese mit dem Ziel der Aufstellung einer neuen These, deren Wahrheitsgehalt dann die beiden Ausgangsthesen übertrifft und ihren gegenseitigen Widerspruch aufhebt. An sich also eine Entwicklung, die - so ist es stets gedeutet worden - den FORTSCHRITT darstellt und sozusagen formalisiert.
Adorno nun räumt mit dieser Positivität auf, indem er die Erfahrung 'Auschwitz' sozusagen als d i e THESE der Moderne identifiziert hat:
"Auschwitz hat das Mißlingen der Kultur unwiderleglich bewiesen. Dass es geschehen konnte inmitten aller Tradition der Philosophie, der Kunst und der aufklärenden Wissenschaften, sagt mehr als nur, dass diese,
der GEIST es nicht vermochte, die Menschen zu ergreifen und zu verändern. In jenen Sparten selber, im emphatischen Ausdruck ihrer Autarkie haust die Unwahrheit. Alle Kultur nach Auschwitz, samt der dringlichen Kritik daran, ist Müll. Indem sie sich restaurierte nachdem, was in ihrer Landschaft ohne Widerstand sich zutrug, ist sie gänzlich zur Ideologie geworden, die sie potentiell war, seitdem sie, in Opposition zur materiellen Existenz, dieser das Licht einzuhauchen sich anmaßte, das die Trennung des Geistes von körperlicher Arbeit ihr vorenthielt. Wer für die Erhaltung der radikal schuldigen und schäbigen Kultur plädiert, macht sich zum Helfershelfer, während, wer der Kultur sich verweigert, unmittelbar die Barbarei befördert, als welche die Kultur sich enthüllte". (Negative Dialektik S.359)
Alle nur denkbaren Antithesen, die den Widerspruch zum Gesagten formulieren wollten, sind insofern gezwungen, Auschwitz mit zu denken! Genau das aber verurteilt die Dialektik zu radikaler Negativität.
steppenhund - 25. Nov, 10:49
Ich glaube, ich kenne jetzt "meine" Widerlegung von Adorno. In einem abgeschlossenen System stimmt seine Logik durchaus mit der von mir gepflegten überein. Ja, ich habe oft (und werde es sicher auch in Zukunft tun) so geschlossen: etwas ist versucht worden und ist gescheitert, daher ist es widerlegt.
Kultur als Instrument, an der Moral des Menschen etwas zu verbessern, ist gescheitert. Da hat eine Guernica ebenso wenig bewirkt wie eine Musik Beethovens, der ja seine Widmung an Napoleon (Eroica) zerrissen hat, als er von Napoleons Eroberungsfeldzügen erfuhr.
Wir können uns hinstellen und sagen: mit der Kultur kommen wir nicht weiter, die schützt uns nicht vor Exzessen.
Im Sinne eines extremen Realismus, der davon ausgeht, dass die Bibel die gleichen Massaker beschrieben hat, wie sie mit veränderter Technologie jetzt stattfinden, kann ich dem Menschen jegliche Art von Fortschritt absprechen. Auch jede Art von technischem Fortschritt kann auf diese Weise ins Absurde geführt werden.
Adorno ist ein kultureller Maschinenstürmer, denn mit seiner Argumentation spricht er auch einer zukünftigen Kultur jegliche Bedeutung ab. In Wirklichkeit reicht Pornografie, egal auf welcher Ebene. Ob sich die Leute sollipsistischen Übungen im Kämmerchen hingeben oder auf dem Kunstmarkt und Vernissagen etwas von sozialem Interesse heucheln, ist dabei vollkommen egal.
Im abgeschlossenen Bezugssystem hat Adorno vollkommen recht. Dann ist auch eine ökologische oder politische Weltkatastrophe, die uns aus dem Universum entfernt, in Wirklichkeit ein gnädiger Akt. Denn was ist gemeiner als die chronische Enttäuschung der Hoffnung.
Ich denke nun insoferne anders, als es für mich drei Indizien gibt, die unsere Erde als nicht abgeschlossen betrachten lassen.
a) wir sind negativen Einflüssen aus dem Weltall schutzlos ausgeliefert. Ein Meteor, der zufällig unsere Richtung geflogen kommt, kann vielleicht in dümmlichen, amerikanischen Action-Filmen zerstört werden. In der heutigen Realität zerstört er uns.
b) wir können positive Einflüsse aus dem Weltall möglicherweise einmal dahingehend nützen, dass wir kein Energieproblem haben. Zumindest einige hundert Millionen Jahre, danach wird auch unsere Sonne etwas kalt. Haben wir genug Energie, wachsen unsere Probleme der Freizeitbewältigung ins unermäßliche an, doch der Kolonialismus verliert eine seiner wesentlichen Motivationen. Die Motivation Macht wird sich vielleicht nicht so leicht abschaffen lassen.
c) Wir haben die Schwerkraft der Erde überwunden. In dem Moment, wo ein Mensch eine Lebensdauer außerhalb des Einflusses der Erde verleben kann, hat die Erde aufgehört, ein abgeschlossenes System zu sein. Es gibt einen Abfluss. In diesem Zusammenhang können wir aber nichts darüber aussagen, ob und wie sich die Psyche des Menschen verändern könnte. Sie könnte sich zum Schlechteren verändern. Dann bringt sich die Menschheit endgültig um und Adorno behält Recht im Rahmen einer trivialen Beweisführung. Oder sie verändert sich zum Besseren, dann gelten die Rahmenbedingunen - auch für Kunst - nicht mehr.
Dass die Psyche gleich bleibt, wäre denkbar, halte ich aber für zu unwahrscheinlich. Dass wir auf der Erde leben, ist bereits die Folge eines äußerst feinen, nahezu undenkbaren Gleichgewichts. (Ozonschicht, nach Hoimar von Ditfurth) Unsere gesamten Denkansätze sind von einer absoluten antropozentrischen Gesinnung geprägt, welche sich zwangsläufig ändern muss, wenn die Hinwegführung Allgemeingut wird. Ich wiederhole mich, dies kann auch genau gegenteilige, also negative Folgen haben. Doch dass sich in Anbetracht einer derartigen Bewusstsseinsänderung nichts an den Grundgegebenheiten des Menschen ändert, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Zusammenfassend möchte ich also Adornos Logik als bestechend und durchaus nachvollziehbar betrachten, doch setzt er eine Voraussetzung, die ich selbst schlicht nicht als gegeben annehme: die Abgeschlossenheit.
Kultur als Instrument, an der Moral des Menschen etwas zu verbessern, ist gescheitert. Da hat eine Guernica ebenso wenig bewirkt wie eine Musik Beethovens, der ja seine Widmung an Napoleon (Eroica) zerrissen hat, als er von Napoleons Eroberungsfeldzügen erfuhr.
Wir können uns hinstellen und sagen: mit der Kultur kommen wir nicht weiter, die schützt uns nicht vor Exzessen.
Im Sinne eines extremen Realismus, der davon ausgeht, dass die Bibel die gleichen Massaker beschrieben hat, wie sie mit veränderter Technologie jetzt stattfinden, kann ich dem Menschen jegliche Art von Fortschritt absprechen. Auch jede Art von technischem Fortschritt kann auf diese Weise ins Absurde geführt werden.
Adorno ist ein kultureller Maschinenstürmer, denn mit seiner Argumentation spricht er auch einer zukünftigen Kultur jegliche Bedeutung ab. In Wirklichkeit reicht Pornografie, egal auf welcher Ebene. Ob sich die Leute sollipsistischen Übungen im Kämmerchen hingeben oder auf dem Kunstmarkt und Vernissagen etwas von sozialem Interesse heucheln, ist dabei vollkommen egal.
Im abgeschlossenen Bezugssystem hat Adorno vollkommen recht. Dann ist auch eine ökologische oder politische Weltkatastrophe, die uns aus dem Universum entfernt, in Wirklichkeit ein gnädiger Akt. Denn was ist gemeiner als die chronische Enttäuschung der Hoffnung.
Ich denke nun insoferne anders, als es für mich drei Indizien gibt, die unsere Erde als nicht abgeschlossen betrachten lassen.
a) wir sind negativen Einflüssen aus dem Weltall schutzlos ausgeliefert. Ein Meteor, der zufällig unsere Richtung geflogen kommt, kann vielleicht in dümmlichen, amerikanischen Action-Filmen zerstört werden. In der heutigen Realität zerstört er uns.
b) wir können positive Einflüsse aus dem Weltall möglicherweise einmal dahingehend nützen, dass wir kein Energieproblem haben. Zumindest einige hundert Millionen Jahre, danach wird auch unsere Sonne etwas kalt. Haben wir genug Energie, wachsen unsere Probleme der Freizeitbewältigung ins unermäßliche an, doch der Kolonialismus verliert eine seiner wesentlichen Motivationen. Die Motivation Macht wird sich vielleicht nicht so leicht abschaffen lassen.
c) Wir haben die Schwerkraft der Erde überwunden. In dem Moment, wo ein Mensch eine Lebensdauer außerhalb des Einflusses der Erde verleben kann, hat die Erde aufgehört, ein abgeschlossenes System zu sein. Es gibt einen Abfluss. In diesem Zusammenhang können wir aber nichts darüber aussagen, ob und wie sich die Psyche des Menschen verändern könnte. Sie könnte sich zum Schlechteren verändern. Dann bringt sich die Menschheit endgültig um und Adorno behält Recht im Rahmen einer trivialen Beweisführung. Oder sie verändert sich zum Besseren, dann gelten die Rahmenbedingunen - auch für Kunst - nicht mehr.
Dass die Psyche gleich bleibt, wäre denkbar, halte ich aber für zu unwahrscheinlich. Dass wir auf der Erde leben, ist bereits die Folge eines äußerst feinen, nahezu undenkbaren Gleichgewichts. (Ozonschicht, nach Hoimar von Ditfurth) Unsere gesamten Denkansätze sind von einer absoluten antropozentrischen Gesinnung geprägt, welche sich zwangsläufig ändern muss, wenn die Hinwegführung Allgemeingut wird. Ich wiederhole mich, dies kann auch genau gegenteilige, also negative Folgen haben. Doch dass sich in Anbetracht einer derartigen Bewusstsseinsänderung nichts an den Grundgegebenheiten des Menschen ändert, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Zusammenfassend möchte ich also Adornos Logik als bestechend und durchaus nachvollziehbar betrachten, doch setzt er eine Voraussetzung, die ich selbst schlicht nicht als gegeben annehme: die Abgeschlossenheit.
walhalladada - 25. Nov, 12:30
@steppenhund
'Zusammenfassend möchte ich also Adornos Logik als bestechend und durchaus nachvollziehbar betrachten, doch setzt er eine Voraussetzung, die ich selbst schlicht nicht als gegeben annehme: die 'Abgeschlossenheit'...'
Diese vorausgesetzte 'Abgeschlossenheit' kann ich wiederum nicht erkennen...Wie soll denn eine dialektische Bewegung, an der doch kein Weg vorbeiführt, eingefroren werden? Ob sie nun positiv im Sinne einer steten Vervollkommnung gedacht wird, oder negativ, wie Adorno sie sieht.
(Der Mythos wäre das Modell einer stillgestellten Dialektik. Hier kann das Unvereinbare, ohne nach einer 'Synthese' zu streben, bestehen. Das mythische Bild kennt an sich keinen Widerspruch: die ägyptische Göttin Astarte kann etwa gleichzeitig als Liebes- und Kriegsgöttin 'funktionieren', ohne nach einer synthetischen Auflösung der Widersprüche zu streben).
Das, was dem Mythos gelingt, kann das menschliche Bewusstsein nicht leisten! Insofern ist es in der Tat nicht abgeschlossen, genauso wenig wie es das negative Denksystem Adornos sein kann...Die Denkbewegung geht weiter, genauso wie die von Ihnen gewählten Beispiele wissenschaftlich möglicher Szenarien bereits jetzt im Bewusstsein (im 'Denkbaren') enthalten sind.
Die Möglichkeiten der 'Raumfahrt' werden daran - fürchte ich - nichts wesentliches ändern können...!
(Danke, Herr Steppenhund!)
Diese vorausgesetzte 'Abgeschlossenheit' kann ich wiederum nicht erkennen...Wie soll denn eine dialektische Bewegung, an der doch kein Weg vorbeiführt, eingefroren werden? Ob sie nun positiv im Sinne einer steten Vervollkommnung gedacht wird, oder negativ, wie Adorno sie sieht.
(Der Mythos wäre das Modell einer stillgestellten Dialektik. Hier kann das Unvereinbare, ohne nach einer 'Synthese' zu streben, bestehen. Das mythische Bild kennt an sich keinen Widerspruch: die ägyptische Göttin Astarte kann etwa gleichzeitig als Liebes- und Kriegsgöttin 'funktionieren', ohne nach einer synthetischen Auflösung der Widersprüche zu streben).
Das, was dem Mythos gelingt, kann das menschliche Bewusstsein nicht leisten! Insofern ist es in der Tat nicht abgeschlossen, genauso wenig wie es das negative Denksystem Adornos sein kann...Die Denkbewegung geht weiter, genauso wie die von Ihnen gewählten Beispiele wissenschaftlich möglicher Szenarien bereits jetzt im Bewusstsein (im 'Denkbaren') enthalten sind.
Die Möglichkeiten der 'Raumfahrt' werden daran - fürchte ich - nichts wesentliches ändern können...!
(Danke, Herr Steppenhund!)
Anousch O. - 24. Nov, 18:08
Oder bildlich gesagt:
Unter dem Aspekt der Identität ist ein kleiner Philosoph in einem großem Strandkorb ein Widerspruch im Einheitsdenken, welches den Philosophen nur allzu leichtfertig mit dem Sekretär affiziert zu identifizieren trachtet.
walhalladada - 24. Nov, 23:10
Das Strandkorbbild ist klasse, nicht wahr, Frau Anousch? Das muss ganz neu im Netz sein...Es hat in der Tat etwas Rührendes an sich, den jungen Adorno in einer Strandsituation anzutreffen...
Von seiner Körperhaltung scheint diese Situation ihm irgendwie nicht gemäß...er windet sich und wendet sich ab in seinem Schwimm-Leibchen...und wirkt schutzlos. Ganz anders als in seinem eigentlichen Element am Schreibtisch sitzend...
Von seiner Körperhaltung scheint diese Situation ihm irgendwie nicht gemäß...er windet sich und wendet sich ab in seinem Schwimm-Leibchen...und wirkt schutzlos. Ganz anders als in seinem eigentlichen Element am Schreibtisch sitzend...
books and more - 25. Nov, 00:52
Der Philosoph mit dem Sekretär im Strandkorb, Frau Anousch, und gar noch selbander 'affiziert', gar 'leichtfertig'? Oho! Ob der Begriff des 'Heterogenen' hier noch am Platze ist? Ich zweifle ...
Aber schon die Alten Griechen, bekanntlich ... lose Burschen, für kühnste Gedankenbewegungen zu haben!
[Etwas fragwürdig, im Schatten der erwähnten Ereignisse herumzualbern, I know.]
Aber schon die Alten Griechen, bekanntlich ... lose Burschen, für kühnste Gedankenbewegungen zu haben!
[Etwas fragwürdig, im Schatten der erwähnten Ereignisse herumzualbern, I know.]
Anousch O. - 25. Nov, 00:59
@Dr.Schein
Ja, alles auf dem Bild ist irritierend. Der gigantische Strandkorb, darin der Philosoph als junger Mann so verloren wirkt. Dazu das jungenhafte Leibchen, das mit dem sich deutlich lichtenden Kopfhaar in einen optischen Konflikt gerät. - Sie haben Recht, denn überhaupt ist der ganze "Teddy" als solcher rührend; nicht zuletzt die Verstiegenheit seiner Semantik hat eine eigentümlich anrührende Rückseite.
walhalladada - 25. Nov, 01:38
@albert
Natürlich darf hier gealbert werden, Herr B&M & Sie dürfen sowieso:) Das gehört unbedingt zur 'Verstiegenheit' des Blogs hinzu! Offensichtlich ist obiger Geist im Raum, denn Adorno sagt vom 'Albernen', es sei sogar 'Residuum der Kunst'.
Im 'Albernen' wenigstens, versuche ich doch auch 'ab & zu' zu reüssieren...
Im 'Albernen' wenigstens, versuche ich doch auch 'ab & zu' zu reüssieren...
Anousch O. - 25. Nov, 01:38
@B&M
[Sie waren schneller als ich, weil ich wieder mal nicht Ihren "Endfassungsstempel" gezückt habe.]
Anousch O. - 25. Nov, 01:42
Ha - gleichzeitig! Aber nur weil ich schon wieder nachkorrigiert habe!
ps.: Bzgl. Albernheit schließe ich mich dem Doktor an!
Und schreibe ab morgen bzw. nachher wieder schwarz. Aber jetzt ist es kurz vor 2. 00 Uhr, da wird man leichtsinnig/leichten Sinnes.
books and more - 25. Nov, 13:05
Na wenn Sie beide Ihren heiteren Segen bzw. der Heiterkeit den Segen bzw. segnend erheitern etc...
Ins Emblematische umgemünzt: Links und rechts des buchsgesäumten Parkweges je eine Büste auf marmornem Pfeiler (Heros, Göttin [Pomona?]), eine Blumengirlande aufspannend. Heiter schreite ich hindurch in den Sonntag ...
Ins Emblematische umgemünzt: Links und rechts des buchsgesäumten Parkweges je eine Büste auf marmornem Pfeiler (Heros, Göttin [Pomona?]), eine Blumengirlande aufspannend. Heiter schreite ich hindurch in den Sonntag ...
walhalladada - 25. Nov, 13:43
Schreiten Sie in entspannter Gelassenheit, aber vergessen Sie Ihren Regenschirm nicht...
Zumindest hier schaut es so aus, als schauerte es auf der ganzen 'Welt'.
Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, die üppige 'Pomona' mit unter den Schirm zu kriegen...Und statt der Blumengirlanden nehmen Sie einfach LED Lämpchen :-)
Zumindest hier schaut es so aus, als schauerte es auf der ganzen 'Welt'.
Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, die üppige 'Pomona' mit unter den Schirm zu kriegen...Und statt der Blumengirlanden nehmen Sie einfach LED Lämpchen :-)
Anousch O. - 25. Nov, 18:10
Oh, ein Regenschirm für diesen Tag!
Anousch O. - 25. Nov, 18:16
Betr.: Albert
Da haben Sie, Schein, mich auf einen guten Gedanken gebracht. So wie Sie Herrn Schneck innerlich duzen, so werde ich Herrn B&M nun innerlich "Albert" nennen. Sofern ich dafür Seine Erlaubnis erhalte! Ansonsten verbiete ich es mir. Albert klingt so würdig.
books and more - 25. Nov, 19:23
*prust*
Albert? Würdig? Sie sind noch in meinem Grablichter-Beitrag, Anousch, und verwechseln mich mit meinem toten Großvater.
Andererseits, frei nach dem Wanderzitat 'Es ist egal was die Zeitungen über mich melden, solange mein Name richtig geschrieben ist', sollte ich nicht sagen: Es ist egal, welchen Namen Sie verwenden, solange ich den Vorzug genieße, von Ihnen 'innerlich genannt' zu werden ...
*Johannes-Heesters-Lächeln, nonchalant mit dem silberbeknauften Stöckchen spielend*
Andererseits, frei nach dem Wanderzitat 'Es ist egal was die Zeitungen über mich melden, solange mein Name richtig geschrieben ist', sollte ich nicht sagen: Es ist egal, welchen Namen Sie verwenden, solange ich den Vorzug genieße, von Ihnen 'innerlich genannt' zu werden ...
*Johannes-Heesters-Lächeln, nonchalant mit dem silberbeknauften Stöckchen spielend*
books and more - 25. Nov, 19:57
@'Albert' by Anousch
Das beschäftigt mich. Wie sprechen Sie das denn aus? 'Albert' wie in 'Albert Camus'? Hätte was ... Oder wie in 'Franz August Carl Albert Emmanuel von Sachsen-Coburg und Gotha'? Leider fehlt mir der entsprechende Adelstitel! Sonst litt ich's gerne!
walhalladada - 25. Nov, 19:58
Jetzt haben Sie *innerlich* ein'Stein im Brett...
books and more - 25. Nov, 20:34
@Dr. Schein
Um Sie im Wartezimmer Ihrer Privatpraxis nicht allzusehr mit diesem Zwiegespräch zu molestieren, werter Herr Dr. (wer weiß welch delikate Fälle Sie gerade behandeln) habe ich Frau Anousch für einen - zugegeben - etwas lauten, und nicht in jedermanns Ohr schönklingenden Teil dieser Unterhaltung kurz nach nebenan gebeten.
walhalladada - 25. Nov, 22:38
Recht so, Herr B&M!
Ich muss mich nämlich seelisch auf das Ende
des Wochenendes vorbereiten...
dazu bedarf es des g a n z e n 'Scheins'!
des Wochenendes vorbereiten...
dazu bedarf es des g a n z e n 'Scheins'!
books and more - 26. Nov, 00:51
Potztausend
nun reicht mir, wie es scheint, ein leibhaftiger Doktor als Namenspate den Kelch! Ich habe mich - Sie werden es verfolgt haben - in mein adalbertinisches Los geschickt, bin & fühle mich geehrt und werde es nicht versäumen, Ihnen, lieber Pate, zu Ihren runden Geburtstagen meinen runden Namenstagen ein recht schönes Gedicht vorzutragen unterm Jubelkranz.
Zunächst wünsche ich eine gute Nacht und einen guten Wochenbeginn!
Zunächst wünsche ich eine gute Nacht und einen guten Wochenbeginn!


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